Finanztipps

Die Entscheidung für die eigenen vier Wände bedeutet eine wichtige Weichenstellung im Leben. Ebenso so solide wie Ihre Immobilie, sollte auch die Finanzierung aufgestellt sein.

Lassen Sie sich vorab beraten, welche Form der Finanzierung am besten zu Ihnen passt - auch für den Fall, dass sich die Lebensumstände einmal ändern sollten. Hier haben wir einige Tipps zusammengestellt, welche Fördermöglichkeiten und zinsgünstige Baudarlehen es gibt.

 
Versicherungen

Hausversicherung - Schutz für Ihr Wohneigentum!

Beim Kauf eines Hauses oder einer Wohnung ist es wichtig die geeignete Versicherung zu wählen. Wir haben für Sie zusammengetragen, was es zu beachten gilt.
Wer eine Wohnimmobilie besitzt oder kaufen möchte, sollte sich rechtzeitig über eine geeignete Hausversicherung Gedanken machen. Es gilt, sich mit einem individuell auf das jeweilige Wohngebäude zugeschnittenen Versicherungspaket gegen finanzielle Folgen aus Schäden der Wohnimmobilie abzusichern, die sonst sogar zum finanziellen Ruin führen können.
Grundsätzlich gibt es in Deutschland keine Versicherungspflicht für Wohnimmobilien. Jeder Hausbesitzer darf demnach selbst entscheiden, ob und in welchem Umfang er seine Immobilie gegen Gefahren absichert und welche der zahlreichen Angebote im Bereich der Gebäudeversicherungen er wählen möchte. Wird eine Immobilie kreditfinanziert, so rufen Banken den Haus- oder Wohnungseigentümer dennoch zur Pflicht, Wohngebäudeversicherungen abzuschließen, um den Besitzer – im Fall eines größeren Gebäudeschadens – vor einer möglichen Zahlungsunfähigkeit zu schützen.

Wichtig: Richtige Hausversicherung wählen

Während einige Hausversicherungen Standard sind – darunter fällt unter anderem die Gebäudeversicherung gegen unter anderem Brand-, Sturm- und Leitungswasserschäden – gibt es zudem Tarife, die für den Versicherungsnehmer nur von Fall zu Fall sinnvoll sind. Welche Art der Hausversicherung für einen Eigentümer letzten Endes Sinn ergibt, hängt von der Lage der Wohnimmobilie sowie von ihrer spezifischen Ausstattung ab. Wer beispielsweise eine Photovoltaikanlage besitzt, sollte sie gegen Überspannungsschäden durch einen Blitzeinschlag versichern. Hauseigentümer, die in hochwassergefährdeten Gebieten wohnen, sollten den Abschluss einer Elementarschadenversicherung in Erwägung ziehen, die Überschwemmungsschäden deckt.
Die Hausversicherungen, die angeboten werden, unterscheiden sich in Preis und Leistung erheblich. Jeder Hausbesitzer oder Hauskäufer sollte sich deswegen detailliert über die verschiedenen Tarife informieren. Eine fundierte Bewertung der Angebote von Hausversicherungen finden Sie beispielsweise bei der Stiftung Warentest.

 
Kreditwürdigkeit

Geld von der Bank - Die Kreditwürdigkeit entscheidet!

Welche Kriterien entscheidend für die Kreditwürdigkeit sind, haben wir für Sie zusammengefasst.
Um sich den Traum vom Eigenheim erfüllen zu können, ist für die meisten Immobilienkäufer ein Darlehen unverzichtbar. Doch Banken stellen bei der Kreditvergabe hohe Ansprüche an Kreditinteressenten, denn den Instituten geht es selbstverständlich um eine verlässliche Rückzahlung ihrer Darlehen. Das bedeutet, dass Banken zunächst die Kreditwürdigkeit des Interessenten prüfen. Worauf Banken bei der Vergabe von Krediten achten und was Sie tun können, um die Abwicklung der Kreditanfrage zu erleichtern, erklären wir Ihnen hier. Zudem geben wir Tipps, wie Sie besonders günstige Kredite ausfindig machen können.

4 Kriterien sind für die Kreditwürdigkeit entscheidend:

1. Planbares Einkommen
Zwei Faktoren sind bei der Prüfung der Kreditwürdigkeit entscheidend: Bonität und Einkommensverhältnisse. Generell gilt, dass ein dauerhaft bestehendes Arbeitsverhältnis mit einem unbefristeten Arbeitsvertrag für die Kreditvergabe optimal ist. Befindet sich der Antragsteller dagegen in einem befristeten Arbeitsverhältnis oder gar in einer Probezeit, wird in der Regel kein Kredit gewährt, da das Risiko des Zahlungsausfalls zu groß ist. Ähnlich ist es bei Selbstständigen. Sie verdienen oft deutlich mehr, haben aber kein planbares Einkommen. Ihre Kreditwürdigkeit wird deswegen meistens niedriger eingestuft.

2. Hervorragende Bonität
Um die Bonität – also das erwartete Zahlungsverhalten – des Kreditsuchenden zu überprüfen, wird die Schufa-Auskunft eingeholt. Diese Auskunft der privaten Schufa Holding AG informiert über das Verhalten des Antragsstellers bei zurückliegenden oder derzeit laufenden Krediten. Mit einer Absage ist normalerweise dann zu rechnen, wenn der Schufa-Basisscore unter 90 Prozent liegt.
Bei größeren Finanzierungssummen empfiehlt es sich, die Schufa-Auskunft noch vor Kreditanfrage selbst einzuholen und kritisch zu prüfen. Haben Sie das Gefühl, dass die Bewertung nicht gerechtfertigt ist, lohnt die Rücksprache mit der Schufa. In der Vergangenheit sind immer mal wieder Fälle bekannt geworden, bei denen der Basis-Score nicht korrekt berechnet worden war. Hier besteht durchaus die Möglichkeit, dass Ihr Schufa-Basisscore nach oben korrigiert und Ihre Kreditwürdigkeit dadurch erhöht wird.

3. Eigene Ersparnisse
Auch ein gewisses Eigenkapital sollten Sie bereits mitbringen, wenn Sie eine Bank um ein Darlehen für eine Immobilie bitten. Allgemein gilt, dass mindestens 20 bis 30 Prozent des Kaufpreises eigenständig finanziert werden sollte – auch um die Tilgungsraten gering zu halten. Zudem sollte bei der Darlehenstilgung auf ein ausgewogenes Verhältnis geachtet werden: Eine Faustregel besagt, dass die Kreditbelastung nicht mehr als 40 Prozent der monatlichen Einkünfte betragen sollte.

4. Persönlicher Eindruck
Ein nicht zu unterschätzendes Kriterium bei der Vergabe von Darlehen ist der persönliche Eindruck, den man als Interessent bei der Bank hinterlässt. Achten Sie deshalb auf ein vertrauensvolles Erscheinungsbild, um Ihre Kreditwürdigkeit zu erhöhen.

Wichtig: Umfassende Beratung und Vergleich

Bevor sie einen Kreditvertrag unterschreiben, sollten sie sich die Zeit nehmen, mehrere Angebote einzuholen, um günstige Kredite zu finden. Ein eingehender Vergleich verschiedener Angebote und mehrere Beratungsgespräche bei unterschiedlichen Banken sind empfehlenswert, um den günstigsten Kredit für Sie ausfindig zu machen. Denn meistens bieten die Geldhäuser standardisierte Produkte an, die nicht auf alle Kunden passen. Zudem weichen die Konditionen der Kredite oft stark voneinander ab. So können beispielsweise die Kreditnebenkosten ein Darlehen erheblich verteuern.

 
Grunderwerbsteuer

Nebenkosten beim Immobilienkauf - Die Grunderwerbsteuer!

Die Grunderwerbsteuer bildet einen der größten Posten bei den Kaufnebenkosten einer Immobilie. Wir verraten Ihnen, was es zu beachten gilt.
Eine eigene Immobilie steht bei vielen Deutschen derzeit ganz oben auf der Wunschliste. Ist die Entscheidung für die eigenen vier Wände erst einmal gefallen, geht es an den Finanzierungsplan. Hier gilt es nicht nur den reinen Kaufpreis der Immobilie zu berücksichtigen, sondern auch die sogenannten Nebenkosten. Dazu zählt unter anderem die Grunderwerbsteuer – eine Zwangsabgabe, die sich am Wert des Grundstücks bzw. am Wert der Immobilie auf dem Grundstück bemisst. Diese Steuer muss von jedem Immobilienkäufer entrichtet werden – es sei denn, die Immobilie wurde vererbt oder verschenkt. Früher wurde die Höhe der Grunderwerbsteuer einheitlich geregelt und lag deutschlandweit bei 3,5 Prozent. Doch seit September 2006 dürfen die Bundesländer die Steuersätze selbst festlegen – und haben sie zum Teil massiv erhöht. Im Durchschnitt ist die Grunderwerbsteuer seit der Gesetzesreform von 3,5 Prozent auf 5,2 Prozent gestiegen. Damit bildet sie in vielen Bundesländern mittlerweile den größten Posten bei den Kaufnebenkosten.

Zeitpunkt der Fälligkeit der Grunderwerbsteuer

Die Grunderwerbssteuer fällt direkt mit der Vertragsunterzeichnung zum Grundstückskauf an. Die Kopie des Kaufvertrages wird vom zuständigen Notariat direkt an die zuständige Finanzbehörde weitergeleitet, die dann einen Grunderwerbssteuerbescheid ausstellt. Der Bearbeitungszeitraum variiert und hängt ganz vom jeweiligen Finanzamt ab. Ab Erhalt des Steuerbescheides ist die Zahlung gemäß § 15 Satz 1 GrEStG innerhalb von vier Wochen fällig. Käufer sollten diese Mehrkosten von 3,5 Prozent des Grundstückspreises deshalb frühzeitig mit einplanen.

 
Bauförderung

Bauförderung - Noch günstiger in die eigenen 4 Wände!

Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten der Bauförderung. Wir haben die wichtigsten für Sie zusammengefasst.
Eine solide Baufinanzierung bildet die unverzichtbare Basis für den Haus- oder Wohnungskauf. Um das eigene Konto zusätzlich zu entlasten, sollten Sie sich frühzeitig über Möglichkeiten der Bauförderung informieren. Wer sich rechtzeitig darum kümmert, kann mit Hilfe von Fördermitteln – ob als zinsgünstiger Kredit oder Zuschuss – das Baubudget deutlich entlasten. Das hält Ihnen als Käufer den Rücken frei für andere Ausgaben, die der Immobilienkauf mit sich bringt. Es gilt, sich schon zu Beginn der Planungen über alle Möglichkeiten der Förderung und die jeweils geltenden Bedingungen zu informieren.

Bauförderung - Was ist möglich?

Zusätzlich zu den zinsgünstigen Krediten und Zuschüssen der KfW-Bank kommen Fördermittel der Bundesländer, Städte und Gemeinden in Frage. Welche Förderung im spezifischen Fall am besten geeignet ist, sollten Sie eingehend prüfen. Nur dann kann die Bauförderung optimal in das Finanzierungskonzept integriert werden.

 
Baufinanzierung

Baufinanzierung - Für den sicheren Immobilienerwerb!

Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten der Baufinanzierung. Mit unseren Tipps finden auch Sie die passende Option für sich.
Die erste Hürde, die ein künftiger Immobilieneigentümer nehmen muss, ist die richtige Entscheidung bei der Wahl für die optimale Baufinanzierung. Dabei gibt es einige interessante Finanzierungsarten, die in Betracht gezogen werden können. Sie sollten auf die Bedürfnisse des Immobilienkäufers zugeschnitten sein und sich adäquat an seine finanzielle Situation anpassen. Angesichts der hohen Summe, die für einen Immobilienkauf benötigt werden, sollte man sich frühzeitig mit dem Thema Baufinanzierung auseinandersetzen – idealerweise schon im Jugendalter, um beispielsweise einen Bauvertrag abzuschließen, der später für den Hauskauf genutzt werden kann.
In den meisten Fällen entscheiden sich Hauskäufer bei der Baufinanzierung für ein Immobiliendarlehen. Auch dann sollte besonnen und durchdacht vorgegangen werden, denn ein Bankdarlehen verpflichtet über einen langen Zeitraum zu Tilgungszahlungen. Wer seine Baufinanzierung im Vorfeld umfassend und vollständig plant, schützt sich vor teuren Überraschungen.

Unbedingt: Umfassende Beratung bei der Baufinanzierung

Bei allen Finanzierungsmodellen gilt es, sich eingehend beraten zu lassen, am besten von einem unabhängigen Finanzierungsberater, der auf Baufinanzierung und Vermittlung von Immobiliendarlehen spezialisiert ist. Im Beratungsgespräch sollten zunächst die persönlichen Möglichkeiten analysiert werden. Dazu muss der Hauskäufer Angaben zu seinen Einkommensverhältnissen machen sowie zum Kaufpreis der Wunschimmobilie. Bei der Konzipierung der Baufinanzierung sollte auch bereits über die Möglichkeit der Bauförderung nachgedacht werden.